

Vokalmusik gibt dem Neujahrskonzert mit gleich zwei solistischen Stimmen einen festlichen Charakter. Mit Marina Viotti kommt es zu einer grossen Wiederbegegnung: Die Mezzosopranistin war einst im Ensemble des Luzerner Theaters zu erleben und ist inzwischen international erfolgreich. Eine Entdeckung ist der kasachische Bass Mark Kurmanbayev, der seine Laufbahn mit Engagements unter anderem in Genf, Aix-en-Provence und Neapel vorantreibt.
Festlich herausgeputzt ist auch das mit Evergreens gespickte Programm. Es verbindet Oper und Lied mit Jazz, Chanson und Kabarett. Der Titel «About Last Night» verweist auf Liebesabenteuer, Verwirrungen, Begegnungen und jene Geschichten, die nach einer langen Nacht weiterklingen.
Auszüge aus «Carmen» und «Die Fledermaus», Arthur Hamiltons «Cry Me a River», Erik Saties «Je te veux» und Mozarts «La ci darem la mano» erzählen von Annäherung, Sehnsucht und Verführung. Schliesslich gipfelt der Abend im Champagnerlied und im Kaiserwalzer von Johann Strauss – prickelnd, elegant und mit bester Neujahrslaune.
Am 2. Januar wird das Programm in einer familienfreundlichen, auf rund eine Stunde gekürzten Version wiederholt.

The world-famous Concert Hall impresses with its unique acoustics. Designed by New Yorker Russell Johnson, one of the factors responsible for the perfect sound is the optimum 1:1:2 room ratio. In addition, the 24,000 plaster reliefs break up the reflection of sound, multiply it, and scatter it in all directions.

