

Gemeinschaftskonzert HSLU Sinfonieorchester und Luzerner Sinfonieorchester.
Im Rahmen des Musikfestivals Szenenwechsel der Hochschule Luzern.
Sergei Rachmaninows Zweite Sinfonie führt die spätromantische Linie der Saison mit russischer Schwermut, weiten Klanglandschaften und grossem melodischem Atem weiter. In ebenso grossen Dimensionen bewegt sich zuvor das zeitgenössische Werk «Seven Towers – 1» von Cécile Marti.
Die Schweizer Komponistin studierte an der Hochschule Luzern – Musik bei Dieter Ammann und schrieb ihre «Seven Towers» für einen Klangapparat von rund 120 Musikerinnen und Musikern. Marti selbst verglich ihre Klangskulpturen mit ihrer Arbeit als Bildhauerin. Mit unterschiedlich gestalteten, wie «in Stein gemeisselten» Zeitverläufen entsteht eine Musik von bildhafter erzählerischer Suggestivkraft.
So treffen in diesem Konzert zwei gross besetzte Klangwelten aufeinander: zeitgenössische orchestrale Architektur und Rachmaninows spätromantische Weite.

Der weltberühmte Konzertsaal besticht durch seine einzigartige Akustik. Vom New Yorker Russell Johnson konzipiert, ist unter anderem das optimale Raumverhältnis 1:1:2 für den perfekten Klang verantwortlich. Auch die rund 24’000 quadratischen Gips-Reliefs mit einer Kantenlänge von 20cm sind ein akustisches Element. Im architektonisch atemberaubenden Saal werden Konzertveranstaltungen zu ganz besonderen Erlebnissen.

