
Janine Jansen & Timothy Ridout spielen Mozart
- Datum
- Do, 17. Juni 2027 | 19:30
- Veranstalter
- Luzerner Sinfonieorchester


Durch die jüngste Orchestervergrösserung ist das Luzerner Sinfonieorchester auf eine Stammbesetzung mit 14 ersten Geigen angewachsen. Das ermöglicht nicht nur mehr Kraft in monumentalen Werken, sondern auch stilistische Wendigkeit – wie dieses Abschlusskonzert der Saison zeigt.
Zu Beginn wird die Besetzung verschlankt: Mozarts Sinfonia concertante für Violine und Viola lebt von beweglicher Klangrede, Eleganz und kammermusikalischer Durchhörbarkeit. Das Orchester eröffnet den Raum für zwei Soloinstrumente, die sich im langsamen Satz wie in einem Opernduett innig umschlingen.
Mit Janine Jansen und Timothy Ridout begegnen sich zwei herausragende Solistenpersönlichkeiten. Zugleich zeigt sich, wie das Luzerner Sinfonieorchester seine Solistenfamilie kontinuierlich erweitert: Neben der international gefeierten Geigerin Janine Jansen steht mit Timothy Ridout ein ehemaliger Rising Star des Orchesters auf der Bühne.
Nach Mozart gehört dem spätromantisch und farbenreich besetzten Orchester die grosse Bühne. Frederick Delius’ The Walk to the Paradise Garden öffnet eine spätimpressionistische Klanglandschaft; Prokofjews Romeo und Julia führt in eine Welt von Liebe, Konflikt, Bewegung und dramatischer Zuspitzung.
So bringt dieses Konzert zentrale Linien der Saison zum Abschluss: klassische Klarheit, starke Solistinnen und Solisten und bildhafte Klangwelten von grosser emotionaler Wirkung.

Der weltberühmte Konzertsaal besticht durch seine einzigartige Akustik. Vom New Yorker Russell Johnson konzipiert, ist unter anderem das optimale Raumverhältnis 1:1:2 für den perfekten Klang verantwortlich. Auch die rund 24’000 quadratischen Gips-Reliefs mit einer Kantenlänge von 20cm sind ein akustisches Element. Im architektonisch atemberaubenden Saal werden Konzertveranstaltungen zu ganz besonderen Erlebnissen.

