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Festivalfinale mit Daniil Trifonov

Le Piano Symphonique
Datum
So, 17. Jan. 2027
Ort
Konzertsaal
Beginn
17:00
Pause
n.A
Ende ca.
19:30

Grosses Festivalfinale mit Daniil Trifonov: Mit seiner von Martha Argerich früh bewunderten Verbindung von Zärtlichkeit und Dämonie weitet der Pianist seine europäischen Wurzeln aus bis hin zu lateinamerikanisch geprägten Tänzen aus Südamerika.


Trifonov gehört zu den Künstlern, die früh in ihrer Karriere auch vom Luzerner Sinfonieorchester begleitet wurden. Martha Argerich lobte einst, sein Spiel enthalte «Zärtlichkeit und ein dämonisches Element», wie sie es «nie zuvor gehört» habe. Nun kehrt Trifonov als einer der prägenden Pianisten seiner Generation nach Luzern zurück.


Das Programm gibt Einblick in seine persönliche und musikalische Entwicklung. Im ersten Teil begegnen sich europäische Linien: Händels Suite Nr. 5 in E-Dur, Strawinskys Klaviersonate und Schuberts Wanderer-Fantasie. Aus Barock, Klassik, Romantik und Moderne entsteht ein dramaturgischer Bogen, der vom klaren Formbewusstsein bis zur eruptiven Fantasie reicht.


Nach der Pause öffnet sich der Blick zur Neuen Welt. Trifonov führt das Publikum zu lateinamerikanisch geprägten Werken von Juan Francisco García, Heitor Villa-Lobos, Bullumba Landestoy, Alberto Ginastera und Camargo Guarnieri – und setzt mit einem eigenen Tango einen persönlichen Akzent.


Mit Villa-Lobos’ Bachianas Brasileiras Nr. 4 schliesst sich der Kreis: Bach, Brasilien, Tanz und Klavier verbinden sich zu einem Festivalfinale, das die ganze Spannweite von Le Piano Symphonique noch einmal aufleuchten lässt.

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