
Budapest Festival Orchestra | Iván Fischer
- Date
- Sat, 22 Aug 2026 | 11:00
- Organizer
- Lucerne Festival


Mit seinem Wunderbaren Mandarin schuf Béla Bartók eine Musik der Grossstadt. Die Geschichte spielt in einem zwielichtigen Etablissement, wo ein Mädchen Passanten anlockt. Sie kommen dort aber nicht auf ihre Kosten, sondern werden von den Zuhältern ausgeraubt. Bis ein geheimnisvoller Chinese, der Mandarin, in die Falle tappt . . . Die Uraufführung sorgte 1926 im katholischen Köln für einen solchen Skandal, dass der Oberbürgermeister — es war kein Geringerer als der spätere deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer — das Stück verbot. Bartók richtete daraufhin eine Konzertfassung ein, war aber nicht glücklich damit. «Dieses Werk ist eine Pantomime mit Musik, beide Komponenten sollen zusammen zur Aufführung gelangen», liess er in die Partitur drucken. Iván Fischer und das Budapest Festival Orchestra nehmen ihn beim Wort: Mit der Eva Duda Dance Company erwecken sie den Mandarin zu szenischem Leben. Den Abend eröffnet Schuberts abgründige h-Moll-Sinfonie, die Unvollendete. Und dann gibt es ein Wiedersehen mit Elisabeth Leonskaja, die Mozart spielt. Im letzten November hat sie ihren 80. Geburtstag gefeiert, aber ihre Interpretationen sind heute ausgefeilter denn je.

The world-famous Concert Hall impresses with its unique acoustics. Designed by New Yorker Russell Johnson, one of the factors responsible for the perfect sound is the optimum 1:1:2 room ratio. In addition, the 24,000 plaster reliefs break up the reflection of sound, multiply it, and scatter it in all directions.




