
Martha Argerich & Charles Dutoit
- Date
- Sat, 16 Jan 2027 | 19:00
- Organizer
- Luzerner Sinfonieorchester


An einem Festival, bei dem das Universalinstrument Klavier im Zentrum steht, dürfen weder Bach noch der Jazz fehlen. Beides bringt Brad Mehldau in seinem Rezital bei Le Piano Symphonique zusammen. Der Pianist und Komponist zählt zu den prägenden Jazzpianisten der Gegenwart.
Die Nähe von Bachs Musik zum Jazz wurde schon oft beschrieben. Brad Mehldau nähert sich ihr nicht als Stilzitat, sondern als Haltung: über Form, Kontrapunkt, Freiheit und die Kunst, mit wenigen Linien ganze Welten zu öffnen.
Mit den Fourteen Reveries wandte sich Mehldau bewusst kürzeren, konzentrierten Formen zu. Die Reveries sind Tagträumereien, die aus der Banalität des Alltags herausführen oder in die Melancholie abheben können. Das Klavier wird darin zum Instrument der Erinnerung, der Schwebe und der poetischen Verdichtung.
Im Auftrag von Le Piano Symphonique entsteht mit The Fifteenth Reverie ein neues Werk, das in Luzern uraufgeführt wird. Damit schreibt Mehldau die Idee der Reveries für das Festival weiter.
Der zweite Akt zeigt mit Auszügen aus dem Album Song Books eine andere Seite dieses Künstlers. Brad Mehldau hat auch Songs von Bands wie den Beatles, Nirvana oder Radiohead in sein eigenes Jazzidiom übersetzt. Hier begegnen sich Popkultur, Improvisation und pianistische Raffinesse – und öffnen das Festival hin zu einem Klangraum zwischen Bach, Jazz und Song.

The world-famous Concert Hall impresses with its unique acoustics. Designed by New Yorker Russell Johnson, one of the factors responsible for the perfect sound is the optimum 1:1:2 room ratio. In addition, the 24,000 plaster reliefs break up the reflection of sound, multiply it, and scatter it in all directions.




