Teodor Currentzis - musicAeterna - Solisten des Lucerne Festival Orchestra

Tristia - Teodor Currentzis - musicAeterna - Solisten des Lucerne Festival Orchestra

Teodor Currentzis - musicAeterna - Solisten des Lucerne Festival Orchestra

Teodor Currentzis - musicAeterna - Solisten des Lucerne Festival Orchestra
Dates: Thu 02. April 2020
Venue: Concert Hall
Wheelchair tickets: +41 (0)41 226 44 80
Doors Open: 18:30 Uhr
Start: 19:30 Uhr
End approx.: 21:00 Uhr
Keine Pause
Info: Konzerteinführung: 18.30 Uhr im Auditorium mit Susanne Stähr
Dates: Thu 02. April 2020
Venue: Concert Hall
Wheelchair tickets: +41 (0)41 226 44 80
Doors Open: 18:30 Uhr
Start: 19:30 Uhr
End approx.: 21:00 Uhr
Keine Pause
Artists:
Mikhail Meylach - Sprecher
Teodor Currentzis - Dirigent
Solisten des Lucerne Festival Orchestra
musicAeterna (Vitaly Polonsky Einstudierung)
Info:
Schalterverkauf KKL Luzern:            ab 13. November 2019 um 12:00 Uhr
online: www.lucernefestival.ch        ab 13. November 2019 um 12:00 Uhr
Telefonverkauf: +41 41 226 44 80    ab 15. November 2019


Philippe Hersant (*1948)
Tristia
Choroper für gemischten Chor und Instrumentalensemble


Programmänderungen vorbehalten


Ist es Alte Musik oder Neue? Folklore, Klassik oder Minimal Music? Orthodoxer Gesang oder ein Musikdrama? Philippe Hersants Choroper Tristia entzieht sich jeder Einordnung – und ist gerade deshalb ein fesselndes Ereignis, wie man es nur selten erleben kann. Teodor Currentzis gab das Werk bei dem 1948 geborenen französischen Komponisten in Auftrag und brachte es 2016 mit musicAeterna in Perm zur Uraufführung. In Tristia, das man mit «Klagelieder» übersetzen könnte, vertont Hersant 33 Gedichte, die in russischen und französischen Gefangenenlagern entstanden, darunter Verse von Ossip Mandelstam und Warlam Schalamow. Sie drücken Wut aus und Verzweiflung, aber auch Hoffnung auf Gerechtigkeit und eine bessere Zukunft. Rezitiert werden sie von Mikhail Meylach, der selbst in einem Gulag inhaftiert war. Hersant koppelt die Chorstimmen auch mit volkstümlichen Instrumenten wie der Mundharmonika, dem Akkordeon oder der armenischen Duduk-Oboe; seine Musik ist rhythmisch prägnant, dramatisch und zugleich von ätherischer Schönheit. Denn es geht, so Teodor Currentzis, um «das Kostbarste, was wir haben»: die Freiheit.


 

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