Nachtkonzert 2 - Martin Helmchen - Klavier

Martin Helmchen spielt Bach und Liszt

Nachtkonzert 2 - Martin Helmchen - Klavier

Nachtkonzert 2

Nachtkonzert 2 - Martin Helmchen - Klavier
Nachtkonzert 2
Dates: Thu 26. March 2020
Venue: Concert Hall
Wheelchair tickets: +41 (0)41 226 05 15
Doors Open: 21:30 Uhr
Start: 21:45 Uhr
End approx.: 23:00 Uhr
Dates: Thu 26. March 2020
Venue: Concert Hall
Wheelchair tickets: +41 (0)41 226 05 15
Doors Open: 21:30 Uhr
Start: 21:45 Uhr
End approx.: 23:00 Uhr
Artists:
Martin Helmchen - Klavier
Info:

Eintritt frei für Besuchende des vorangehenden Sinfoniekonzerts 
Für alle anderen: Eintritt CHF 10
Rollstuhl- und Begleitplätze sind ausschliesslich über das Luzerner Sinfonieorchester buchbar: Tel. +41 (0)41 226 05 15



Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
5 Choralvorspiele:
«Nun komm der Heiden Heiland» BWV 659 (Arr. Ferruccio Busoni (1866 – 1924)
«Wachet auf, ruft uns die Stimme» BWV 645 (Arr. Ferruccio Busoni)
«Nun freut euch, lieben Christen g’mein» BWV 734 (Arr. Ferruccio Busoni)
«Herzlich thut mich verlangen» BWV 727 (Arr. Max Reger (1873 – 1916)
«Nun danket alle Gott» BWV 657 (Arr. Max Reger)
Franz Liszt (1811 – 1886)
«Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen», Choral nach J. S. Bach in f-Moll
«Die Vogelpredigt des heiligen Franz» (aus: Zwei Legenden für Klavier)


In Bachs Orgelschaffen nehmen die Choräle eine zentrale Stellung ein. Aber auch in seinen geistlichen Werken, in den Kantaten und Passionen, sind sie von grösster Wirkung. So hat es im Gefolge der grossen Bach-Renaissance um 1830 immer wieder Komponisten gelockt, solche Choräle aufs Klavier zu übertragen. Zu den bedeutendsten zählen Ferruccioo Busoni und Max Reger, beides eminente Pianisten. Zeitgenossen bezeichneten Reger wegen seines häufigen Gebrauchs von Chorälen und Fugen im eigenen kompositorischen OEuvre oft als «modernen Bach». Die insgesamt zehn Orgel-Choralvorspiele Busonis nach Bach basieren
auf ausgewählten Stücken aus Bachs «Orgelbüchlein», den «Achtzehn Chorälen verschiedener Art» sowie den «Schüblerschen Chorälen». Liszts «Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen» geht auf den einleitenden Choral in Bachs Kantate BWV 12 zurück, den Bach später zum Crucifixus seiner h-Moll-Messe umarbeitete. Die beiden Franziskus-Legenden schrieb Liszt 1863. Sozusagen als musikalisches Bild mittelalterlicher Mystik erscheint die Vogelpredigt des heiligen Franziskus von Assisi, dem Namenspatron Lists: lauter Triller, Arpeggien, chromatische Figuren, feierliche Melodien.


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