Berliner Philharmoniker | Kirill Petrenko | Tabea Zimmermann

Berliner Philharmoniker | Kirill Petrenko | Tabea Zimmermann

Berliner Philharmoniker | Kirill Petrenko | Tabea Zimmermann

Sommer-Festival 2022

Berliner Philharmoniker | Kirill Petrenko | Tabea Zimmermann
Sommer-Festival 2022
Dates: Thu 01. September 2022
Venue: Concert Hall
Wheelchair tickets: +41 (0)41 226 44 80
Doors Open: 18:30 Uhr
Start: 19:30 Uhr
End approx.: 21:50 Uhr
Mit 25 Min. Pause
Dates: Thu 01. September 2022
Venue: Concert Hall
Wheelchair tickets: +41 (0)41 226 44 80
Doors Open: 18:30 Uhr
Start: 19:30 Uhr
End approx.: 21:50 Uhr
Mit 25 Min. Pause
Artists:
Kirill Petrenko - Dirigent
Tabea Zimmermann - Viola
Berliner Philharmoniker
Info:

Vorverkauf ausschliesslich Online über www.lucernefestival.ch
KKL Gutscheine können nur telefonisch oder per Post eingelöst werden.


Programm

Konzerteinführung um 18.30 Uhr im Auditorium mit Susanne Stähr

Alfred Schnittke (1934–1998)

Konzert für Viola und Orchester

Dmitri Schostakowitsch (1906–1975)
Sinfonie Nr. 10 e-Moll op. 93

Programmänderungen vorbehalten

Polystilistik: Sie ist das Synonym für musikalische «Diversity». Als eigene Stilrichtung hat Alfred Schnittke sie in den 1970er Jahren ausgeprägt, um die Tradition mit der Moderne zu versöhnen. Sein Violakonzert von 1985 ist ein Paradebeispiel dafür. Es verbindet Neues mit Vertrautem, bringt Anklänge an Walzer, Marsch und Filmmusik, aber auch tief empfundene, lamentoartige Momente, eine «Stille mit innerem Beben», wie Tabea Zimmermann es nennt. Gemeinsam mit den Berliner Philharmonikern, die unter ihrem Chefdirigenten Kirill Petrenko nicht zuletzt mit russischem Repertoire für Furore sorgen, wird die Trägerin des Siemens Musikpreises das Werk aufführen. In der Sowjetunion wurde Schnittkes Schaffen beargwöhnt – es entsprach nicht den Maximen des Sozialistischen Realismus. Das verbindet den Komponisten mit seinem grossen Vorbild Dmitri Schostakowitsch, der sogar um sein Leben fürchten musste, weil seine Musik dem Machthaber Stalin nicht gefiel. 1953, nach Stalins Tod, legte Schostakowitsch seine persönliche Abrechnung vor: die Zehnte Sinfonie, deren Scherzo den Diktator mit einem tönenden Pandämonium portraitiert. Ein erschütterndes Werk der Selbstbehauptung.


So wird Ihr Besuch zum Gesamterlebnis:
Reservieren Sie einen Tisch für das Abendessen im Restaurant Lucide oder im Le Piaf oder gönnen Sie sich einen Drink in der Seebar.
In der Pause bieten wir erfrischende Getränke und Snacks an der Konzertbar an. Bitte Informieren Sie sich vor dem Besuch zu den aktuellen Öffnungszeiten.
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