Orchestre Philharmonique de Strasbourg

Orchestre Philharmonique de Strasbourg präsentiert die schönsten Stücke von Hector Berlioz, Henri Tomasi und Camille Saint-Saëns

Orchestre Philharmonique de Strasbourg

Classical-Gala

Orchestre Philharmonique de Strasbourg
Classical-Gala
Dates: Fri 27. September 2019
Venue: Concert Hall
Prices: 148 138 128 114 84 58
Wheelchair tickets: +41 (0)41 361 62 62
Doors Open: 18:30 Uhr
Start: 19:30 Uhr
End approx.: 22:00 Uhr
Dates: Fri 27. September 2019
Venue: Concert Hall
Prices: 148 138 128 114 84 58
Wheelchair tickets: +41 (0)41 361 62 62
Doors Open: 18:30 Uhr
Start: 19:30 Uhr
End approx.: 22:00 Uhr

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Artists:
Kirill Karabits - Dirigent
Pacho Flores - Trompete
Orchestre Philharmonique de Strasbourg
Info:

Programm

Hector Berlioz (1803-1869)
Les Franc-juges op. 3, Ouvertüre


Henri Tomasi (1901-1971)
Konzert für Trompete und Orchester

Camille Saint-Saëns (1835-1921)
"Bacchanale" aus der Oper "Samson und Dalila"

Hector Berlioz (1803-1869)
Symphonie fantastique op. 14


«Vom Liebesrausch zum Höllenritt» – das ist Hector Berlioz «Symphonie fantastique».  Die «Symphonie fantastique» verstand jedermann von Anfang an als eine Art Drama. Als «drame instrumental» bezeichnete ja schon Berlioz selber das Stück. Die zahlreichen szenisch-imaginativen Momente sind schliesslich von unwiderstehlicher Deutlichkeit. Die schroffen Kontraste und jähen Wendungen, die ständige Spannung zwischen Kultiviertem und Bizarrem, verhaltener Zartheit und brutaler Hässlichkeit spannen den Bogen der Dramaturgie über das ganze Werk.
Jedoch: Berlioz' Werk heisst nicht «Symphonie dramatique», sondern «Symphonie fantastique». Es spielt in einem Reich von Traum und Imagination, und zwar nicht erst im vierten Satz – dem Horrortrip im Opiumrausch – sondern von Anfang an.
Das tatsächliche Erblicken jener Frau hatte sich vorher ereignet, das ist die Vorgeschichte der Sinfonie; nun stellen sich immer nur Visionen einer «image chérie» ein, die den Helden «verfolgen», es gibt keine realen Begegnungen. Die Gemütsbewegungen sind alle auf das fiktive «Ich» bezogen, alles sind Erlebnisse des Inneren, Dialoge mit sich selbst. Eine Reise ins Innere der Gefühle. Mit der «Symphonie fantastique» entdeckte Berlioz das «Ich» - «Ich» als poetische Instanz - für die Musik.


Gerade einmal 26 Jahre alt ist er, als er mitten in den Revolutionswirren um 1830 eine Sinfonie über sich selbst und seine heimliche Geliebte schreibt.
Aufgrund der politischen Umwälzungen war dem Publikum damals noch nicht klar, dass es sich bei der «Symphonie fantastique» um einen Geniestreich handelt – doch heute ist das Werk mit der idée fixe, der immer wiederkehrenden Melodie für die Geliebte, mit dem rauschenden Ball-Satz, mit dem Hexensabbat und den Mordphantasien ein äusserst beliebtes Instrumentaltheater. Das «Phantastische» hat Berlioz als Erster in der Musikgeschichte zu einer Kategorie der Gestaltung gemacht.

Programmänderungen vorbehalten



Hinweis zum Konzertsaal
Die Plätze im 4. Balkon sind über eine steile Treppe zugänglich. Personen mit eingeschränkter Beweglichkeit empfehlen wir, Plätze in einem anderen Sektor zu buchen.




So wird Ihr Besuch zum Gesamterlebnis: Geniessen Sie unser Intermezzo-Pausenpackage in der Konzertpause. Oder reservieren Sie einen Tisch im Restaurant RED oder in der Seebar. Bewerten Sie Ihren Besuch im KKL Luzern auf Tripadvisor.

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