Romantisches Rokoko mit Sol Gabetta

Eigentlich ist es paradox: Um Neues zu kreieren, griffen Komponisten oft gerne auf Altes zurück und verwoben so Tradition und Innovation zu einem ganz speziellen musikalischen Stoff. Für seine «Antiche danze ed arie per liuto» liess sich Respighi von Lauten- und Gitarrentabulaturen aus dem 16. und 17. Jahrhundert inspirieren: alte Musik sozusagen in neuem, spätromantischem Klanggewand. Tschaikowsky orientierte sich für seine «Rokoko-Variationen» zwar nicht an einem konkreten Werk aus der Rokokozeit, sondern ahmte mit viel stilistischem Fingerspitzengefühl die verspielte, höfische Atmosphäre dieser Epoche täuschend ähnlich nach.

Romantisches Rokoko mit Sol Gabetta

Luzerner Sinfonieorchester - James Gaffigan, Leitung

Romantisches Rokoko mit Sol Gabetta
Luzerner Sinfonieorchester - James Gaffigan, Leitung
Dates: Wed 17. April 2019
Venue: Concert Hall
Prices: 120 95 70 50 25
Wheelchair tickets: +41 (0)41 226 05 15
Doors Open: 18:00 Uhr
Start: 19:30 Uhr
End approx.: 22:00 Uhr
Mit 25 Min. Pause
Info: Konzerteinführung: 18:30 Uhr - Freie Platzwahl im Parkett
Dates: Wed 17. April 2019
Venue: Concert Hall
Prices: 120 95 70 50 25
Wheelchair tickets: +41 (0)41 226 05 15
Doors Open: 18:00 Uhr
Start: 19:30 Uhr
End approx.: 22:00 Uhr
Mit 25 Min. Pause

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Artists:
James Gaffigan - Leitung
Sol Gabetta - Violoncello
Luzerner Sinfonieorchester
Info:
Konzerteinführung 18:30 Uhr - Freie Platzwahl im Parkett

Ottorino Respighi (1879 – 1936) «Antiche danze ed arie per liuto», Suite Nr. 3
Pjotr Tschaikowsky (1840 – 1893) «Rokoko-Variationen» für Violoncello und Orchester op. 33 
Pjotr Tschaikowsky (1840 – 1893) Lenskis Arie aus der Oper «Eugen Onegin» (für Violoncello gesetzt von Sol Gabetta)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791) Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550

Eigentlich ist es paradox: Um Neues zu kreieren, griffen Komponisten oft gerne auf Altes zurück und verwoben so Tradition und Innovation zu einem ganz speziellen musikalischen Stoff. Für seine «Antiche danze ed arie per liuto» liess sich Respighi von Lauten- und Gitarrentabulaturen aus dem 16. und 17. Jahrhundert inspirieren: alte Musik sozusagen in neuem, spätromantischem Klanggewand. Tschaikowsky orientierte sich für seine «Rokoko-Variationen» zwar nicht an einem konkreten Werk aus der Rokokozeit, sondern ahmte mit viel stilistischem Fingerspitzengefühl die verspielte, höfische Atmosphäre dieser Epoche täuschend ähnlich nach. Das Hauptthema seiner «Rokoko-Variationen» könnte jedenfalls problemlos aus der Wiener Klassik stammen, zumal es mit echt Mozartʼscher Eleganz auftritt. Genau das muss bei der Uraufführung auch Franz Liszt gespürt haben, der im Publikum sass und meinte: «Nun, das ist doch endlich wieder einmal Musik.» Echtester Mozart – und was für Musik! – dann zum Schluss: Seine g-Moll-Sinfonie zählt zu den bedeutendsten Schöpfungen nicht nur innerhalb seines OEuvres, sondern überhaupt in der Geschichte der sinfonischen Gattung.

Ermässigungen: 
Reduzierte Karten für Schüler und Studierende nur an der Abendkasse gegen Ausweis.
Reduzierte Karten für Kinder und Gruppenanfragen ab 10 Personen direkt über das Kartenbüro des Luzerner Sinfonieorchesters.
Rollstuhl- und Begleitplätze über das Luzerner Sinfonieorchester, Tel. 041 226 05 15.

Tickets können an folgenden Vorverkaufsstellen gekauft werden: KKL Luzern und LZ Corner Vorverkaufsstellen (Luzern, Stans, Altdorf).
Weitere Tickets sind beim Luzerner Sinfonieorchester erhältlich.


So wird Ihr Besuch zum Gesamterlebnis: Geniessen Sie unser Intermezzo-Pausenpackage in der Konzertpause. Oder reservieren Sie einen Tisch im Restaurant RED oder in der Seebar. Bewerten Sie Ihren Besuch im KKL Luzern auf Tripadvisor.

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