Mariinsky Orchestra - Valery Gergiev - Leonidas Kavakos

Mariinsky Orchestra - Valery Gergiev - Leonidas Kavakos - Sinfoniekonzert 13

Mariinsky Orchestra - Valery Gergiev - Leonidas Kavakos

Sommer-Festival 2019

Mariinsky Orchestra - Valery Gergiev - Leonidas Kavakos
Sommer-Festival 2019
Termine: Sa 31. August 2019
Ort: Konzertsaal
Rollstuhlplätze: +41 (0)41 226 44 80
Türöffnung: 17:30 Uhr
Start: 18:30 Uhr
Ende ca.: 21:00 Uhr
Termine: Sa 31. August 2019
Ort: Konzertsaal
Rollstuhlplätze: +41 (0)41 226 44 80
Türöffnung: 17:30 Uhr
Start: 18:30 Uhr
Ende ca.: 21:00 Uhr
Künstler:
Valery Gergiev - Dirigent
Leonidas Kavakos - Violine
Mariinsky Orchestra
Info:
Schalterverkauf im KKL Luzern: während den Öffnungszeiten
Online www.lucernefestival.ch
Telefonverkauf:
 +41 41 226 44 80


Claude Debussy (1862–1918) 
Prélude à l'après-midi d'un faune

Jean Sibelius (1865–1957) 
Serenade g-Moll op. 69 Nr. 2

Ernest Chausson (1855–1899) 
Poème op. 25

Maurice Ravel (1875–1937) 
Tzigane. Konzertrhapsodie für Violine und Klavier

Dmitri Schostakowitsch (1906–1975) 
Sinfonie Nr. 10 e-Moll op. 93


«Artiste étoile» Leonidas Kavakos ist ein Mann für ungewöhnliche Projekte. Weshalb er bei seinem Auftritt mit dem Mariinsky Orchestra auch keines der kapitalen Violinkonzerte spielt, sondern drei bezaubernde kürzere Stücke: eine nordisch getönte Sibelius-Serenade, Chaussons schwelgerisches Poème und Ravels launisch-kapriziöse Tzigane. Mit den wechselnden Launen ihrer Vorgesetzten mussten auch die Komponisten zu allen Zeiten leben. Im blutigen 20. Jahrhundert aber konnte es ihnen passieren, dass sie wegen ihrer Kunst verfolgt, verhaftet oder gar zum Tode verurteilt wurden. Dmitri Schostakowitsch wusste davon sein Lied zu singen, nachdem er 1936 ins Visier der kommunistischen Machthaber geraten war: «Warten auf die Exekution ist eines der Themen, die mich mein Leben hindurch gemartert haben», erklärte Schostakowitsch. «Viele Seiten meiner Musik sprechen davon.» Seine Zehnte Sinfonie aber, die 1953, unmittelbar nach dem Tod Josef Stalins, entstand, ist eine Abrechnung mit dem Diktator, den Schostakowitsch im zweiten Satz sogar «portraitiert»: ein musikalisches Pandämonium, mit Trommelschlägen wie Gewehrsalven.


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