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Das KKL Luzern feiert 20 Jahre Konzertsaal

Am 18. August 1998 glanzvoll eröffnet, feiert das KKL Luzern diesen Sommer das 20-jährige Jubiläum des weltberühmten Konzertsaals.

Das KKL Luzern feiert 20 Jahre Konzertsaal

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Das KKL Luzern feiert 20 Jahre Konzertsaal

Das KKL Luzern feiert 20 Jahre Konzertsaal
Am 18. August 1998 glanzvoll eröffnet, feiert das KKL Luzern diesen Sommer das 20-jährige Jubiläum des weltberühmten Konzertsaals. Am Jubiläumsbenefizkonzert vom 14. August 2018 treten das Lucerne Festival Orchestra unter der Leitung des Dirigenten Riccardo Chailly sowie das Luzerner Sinfonieorchester mit Peter Oundjian erstmals in der Geschichte gemeinsam am selben Konzertabend zugunsten des Lucerne Music Lab auf. Mit «Haçienda Classiçal» gastiert zudem am 11. August 2018 ein neues Dance-Classic-Format aus England erstmals in der Schweiz.

«Seit 20 Jahren treten bei uns im Konzertsaal die weltbesten Stars und Orchester auf», sagt Philipp Keller, CEO KKL Luzern, «unser Konzertsaal gilt als einer der besten der Welt». Während dem Sommer-Festival von LUCERNE FESTIVAL vom 17. August bis am 16. September 2018 wird er die Gäste wiederum in Scharen anziehen. Das Herzstück des Bauwerks von Jean Nouvel begeistert mit einem unmittelbaren Klangerlebnis. Verant-wortlich für die Akustik des Saals war der New Yorker Russell Johnson (1924-2007). Über mehr als drei Jahrzehnte hatte er auf der ganzen Welt Projekte realisiert und galt als einer der führenden Akustiker überhaupt. Trotz allen Ruhms war das KKL Luzern für ihn ein Meilenstein: «Der Saal des KKL Luzern ist ein Nachkömmling von 40 bis 50 Vorgängern, die ich seit 1956 gebaut habe. Hier sind fast alle Errungenschaften meiner Arbeit zusammengefasst», sagte Russell Johnson einst. Er hat eine Akustik geschaffen, die das gesamte musikalische Repertoire vom Mittelalter bis zur Moderne im KKL optimal zum Klingen bringt. Dank des ‘Luzerner Nutzungsrechts’ profitieren an vielen Abenden pro Jahr auch lokale Orchester und Ensembles aus der Stadt Luzern vom Konzertsaal und von reduzierten Raummieten.

Einladung zu den Jubiläumskonzerten
Wir laden Sie als Medienschaffende herzlich mit Begleitung an unsere beiden Jubiläumskonzerte ein:

• «Haçienda Classiçal» - Die Schweizer Premiere am Sa, 11. August 2018
Die legendären Club-DJs Graeme Park und Mike Pickering werden im Konzertsaal für Partystimmung sorgen und die bekanntesten Dance-Tracks der 80er und 90er Jahre aus dem legendären «Haçienda»-Club gemeinsam mit dem Zentralschweizer Jugendsinfonieorchester und einem Chor aufführen.

• Das Benefizkonzert zu Gunsten des Lucerne Music Lab am Di, 14. August 2018
Das Lucerne Festival Orchestra und das Luzerner Sinfonieorchester, Residenzorchester des KKL Luzern, treten zum ersten Mal im gleichen Konzert auf. Das Lucerne Festival Orchestra eröffnet unter der Leitung von Riccardo Chailly mit der Ouverture zur Oper Rienzi von Richard Wagner das Konzert. Es folgt das Luzerner Sinfonieorchester mit Star-Pianist Rudolf Buchbinder (Klavierkonzert Nr. 1 d-moll op 15) sowie mit dem Hauptwerk des Abends, Antonín Dvořáks Sinfonie Nr. 7 d-moll op. 70. Zu Gunsten eines möglichst guten Benefizergebnisses verzichten das Lucerne Festival Orchestra mit Riccardo Chailly sowie das Luzerner Sinfonieorchester auf eine Gage.

Medien-Anmeldung zu den Jubiläumskonzerten
Bitte teilen Sie uns mit, ob wir Sie an einem oder an beiden Abenden bei uns begrüssen dürfen. Gerne nehmen wir Ihre Anmeldung per Mail auf medien@kkl-luzern.ch oder telefonisch (041 226 74 38) entgegen.

Ein weltberühmtes Unikat: Was den KKL Konzertsaal auszeichnet
Perfekte Ausmasse, Echokammern, ein höhenverstellbarer Schallreflektor und keine Störgeräusche: der Konzertsaal des KKL Luzern ist einzigartig und begeistert seit der Eröffnung vor 20 Jahren das Publikum. Die optimale Akustik wird durch das Verhältnis von Raumhöhe, Breite und Länge von 1:1:2 erreicht. Dabei handelt es sich um das altbewährte Prinzip der «Shoebox» (Schuhschachtel). Im Falle des Konzertsaals des KKL Luzern sind dies 22m:22m:46m. Das grosse Saalvolumen von 19'000 m3 gibt dem Klang genug Raum und erzeugt einen runden, weichen Nachhall. Ein weiteres akustisches Element sind die rund 24'000 quadratischen Gips-Reliefs mit einer Kantenlänge von 20 cm. Die strukturierten Gipsoberflächen brechen die Schallreflexion auf, multiplizieren sie und verteilen sie in alle Richtungen.

  • Die Echokammern

Die Echokammern sind ein grosser, zusammenhängender Hohlraum, der den Konzertsaal in den oberen Rängen umschliesst. Dieser wird mittels 50 elektronisch steuerbaren Betontüren geöffnet. Damit lässt sich das Raumvolumen des Saales von 19’000 m3 um 6000 m3 vergrössern. Durch den Öffnungsgrad der Türen kann der Klang variiert, die Nachhallzeit eingestellt und bis auf 3 Sekunden verlängert werden. Eine weitere Regulierung der Nachhallzeit wird durch Vorhänge möglich. Sind die Reflexionszonen gleichmässig abgedeckt, verkürzt sich die Nachhallzeit und die Akustik wird trocken. Diese Eigenschaft ist bei Sprachveranstaltungen, Jazz- und Popkonzerten erwünscht.

  • Der höhenverstellbare Schallreflektor ‘Canopy’

Das akustische Canopy befindet sich über der Bühne. Dabei handelt es sich um einen zweigeteilten Schallreflektor, welcher höhenverstellbar ist. Durch ihn hören sich Musiker ohne Klangverzögerung und der Schall wird rascher in den Saal gelenkt. Diese Einstellungen ermöglichen eine Anpassung der Akustik an das jeweilige Werk. Es kann das Klangbild, der ursprünglichen Konzeption des Komponisten entsprechend, reproduziert werden. Bei Kammermusik-Konzerten oder einem nicht voll besetzten Saal wird das Canopy tiefer eingestellt, um einen intimeren Raum zu schaffen. Bei extrem grossen Formationen und für die Orgel kann es direkt unter die Saaldecke hochgefahren werden.

  • Raumschall: Gleichmässiger Räumlichkeitseindruck

Im Konzertsaal wirkt der grösste Teil der Schallenergie auf die Wände. Somit wird diese seitlich als Raumschall auf den Hörer zurückgeworfen. Dieser Effekt wird durch die vier seitlich angeordneten Galerien optimal genutzt. Der Raumschall hat in einem reflektorischen Raum wie dem Konzertsaal überall die gleiche Intensität. Diese Gleichmässigkeit verursacht einen Räumlichkeitseindruck, welcher einer der wichtigsten subjektiven Aspekte der akustischen Qualität ist.

  • Stille: Keine Störgeräusche

Der Geräuschpegel im Konzertsaal liegt bei 18 Dezibel. Diese Lautstärke ist im normalen Frequenzbereich für das menschliche Ohr nicht hörbar. Sowohl die Lüftung als auch die Lichtinstallationen des Saales sind während der Konzerte praktisch unhörbar. Zudem sind die Zugänge zum Saal, mit schalldichten, schweren Türen abgedichtet. Der Konzertsaal kann im inneren als absolut still bezeichnet werden. Diese Eigenschaft ermöglicht eine Wahrnehmung der Musik in ihrer gesamten Dynamik - vom tiefsten Pianissimo bis zum ohrenbetäubenden Fortissimo.


Download Medienbilder: https://bit.ly/2OWxLB2


Medienkontakt
KKL Luzern Management AG
Susanna Spörri
Medienstelle
041 226 74 38
medien@kkl-luzern.ch

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